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Don t Drink and Uber
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madeira
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Anmeldungsdatum: 20.12.2015
Beiträge: 721
Wohnort: Wien

Beitrag Verfasst am: 29.12.2017, 23:11    Titel: Don t Drink and Uber Antworten mit Zitat

Dont Drink and Uber
habe ich heute in der Oesterreich gelesen auf Silveste bezogen.
Herr Keskin warnt die Kunden vor ueberteuerten Fahrten.
Aber ja es sollen ruhig wieder ein paar einfahren damit die Zeitungen wieder was zu schreiben haben.


Zuletzt bearbeitet von madeira am 30.12.2017, 19:54, insgesamt 2-mal bearbeitet
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TomBlack
Forums Profi


Anmeldungsdatum: 28.02.2012
Beiträge: 2826
Wohnort: Wien

Beitrag Verfasst am: 30.12.2017, 11:54    Titel: Antworten mit Zitat

Na das ist ja echt toll, wenn der Herr Keskin die Kunden warnt und was hat er sonst noch gemacht. Die Herrschaften können noch immer mit einem Umsatzkilometer von 0,79 Cent herumgurken. Da hätte man doch wenigstens diesen an das Taxigewerbe anpassen können, damit wenigstens eine kleine Gerechtigkeit herrsche?!

Was wird passieren, so wie heute früh beim Volkstheater, UBERfahrer schaufeln am Ring wartende Leute ein und wo ist die Taxiinnung, Gewerbebehörde, Wirtschaftskammer, Finanzpolizei ect.?????
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Taxman
caesar collationum


Anmeldungsdatum: 19.06.2008
Beiträge: 3829
Wohnort: Wien

Beitrag Verfasst am: 30.12.2017, 13:59    Titel: Antworten mit Zitat

Tom, wie einfach die zu schnappen wären wissen wir ja. Hof, Singerstrasse/Stephansplatz und alle Stichstrassen zum Graben, Ring, Volksgarten, Praterdome, da kannst du sie überall mit dem Netz einfangen. Nur es passiert in dieser Richtung halt leider nichts. Im Hintergrund hört man immer wieder von Prüfungen und Strafen, aber leider ist der Haufen an linken Bazillen unerhört groß.
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!!!MAN MUSS NICHT ZWINGEND IMMER ALLES SO MACHEN WIE ES SCHON IMMER WAR!!!
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madeira
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Anmeldungsdatum: 20.12.2015
Beiträge: 721
Wohnort: Wien

Beitrag Verfasst am: 30.12.2017, 19:46    Titel: Antworten mit Zitat

https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20171228_OTS0018/wk-wien-dont-drink-and-uber
https://www.facebook.com/DiePressecom/posts/10154917027647364
Don t drink and Uber ist der neue Slogan der Wiener Wirtschaftskammer.
Ein anderer Slogan lautet !Es ist mir nicht wurscht wo ich einkaufe.
Die Preise zu Silvester die den Kunden von Uber verrechnet werden sorgen bekanntlich fuer Unmut bei den Kunden. Etwa das 8 fache des Taxitarifes.
Wenn Uber so gut zahlt zu Silvester sollten wir doch fuer Uber fahren.
Aber ich kenne auch einige Taxler die haben zu Silvester einen dynamischen Tarif. Die versperren das Auto und fragen vorher wohin der kunde denn fahren moechte und dann wird um den Preis gefeilscht. Bezahlt wird per Vorauskasse.
Es ist ja so, manche Kollegen wollen zu Silvester etwas trinken und lassen daher das Taxi stehen. Dafuer kommen die Schwechater, Moedlinger ... aushelfen nach Wien.Das ist echt nett von denen.
Wie hoch muesste man den Tarif ansetzen damit der Kollege wieder motiviert waere Taxi zu fahren und wieviel ist der Kunde bereit zu bezahlen? Steigt die Nachfrage steigt der Preis. Das ist 1.Semester Volkswirtschaft.
Andere Kollegen suchen sich die Fahrgaeste aus und bleiben dort stehen oder l;assen die einsteigen wovon sie sich am meisten Trinkgeld erhoffen.
Nach dem zu Silvester die Italiener kommen und die glauben dass the tip for the driver included is haben manche Kollegenwieder den Nachtzuschlag eingefuehrt.

WK Wien: Don‘t drink and Uber

Konstante Preise bei Taxis auch bei hoher Nachfrage – Qualität wird laufend verbessert

Wien (OTS) - Beim Jahreswechsel wird gerne das eine oder andere Gläschen Sekt getrunken. Darum sollte das Auto lieber stehen bleiben. Wer trotzdem eine komfortable Fahrt nachhause haben will, ist in einem der rund 4500 Wiener Taxis bestens aufgehoben. Vor allem weil hier auch mit keinen bösen Überraschungen beim Fahrpreis zu rechnen ist.

Bei Uber steigt bekanntlich der Preis bei hoher Nachfrage – in den Silvesternächten der vergangenen Jahre sorgte das bereits für Unmut. Für Fahrten im innerstädtischen Bereich gab es Rechnungen über mehr als 150 Euro.

Anders sieht es bei den Wiener Taxis aus: da brauchen Sie keine Angst vor überraschenden Rechnungen haben. „Bei uns können Sie sich auf einen konstanten Fahrpreis verlassen“, sagt Gökhan Keskin, Obmann der Taxiinnung. „So starten Sie gleich entspannt und ohne ungewollte Überraschungen in das neue Jahr.“

Urteil gegen Wettbewerbsverzerrung

Der Wettbewerbsverzerrung durch Uber wurde nun auch vom EuGH ein Riegel vorgeschoben. Demnach ist Uber keine App mehr, sondern ein Taxidienst. Diese Entscheidung hat weitreichende Folgen: Uber darf nun nicht mehr über die Plattform in Amsterdam Fahrten anbieten, sondern braucht in Österreich einen Gewerbestandort mit den entsprechenden Gewerbeberechtigungen. Die Steuern müssen nun in Österreich und nicht mehr in Holland abgeführt werden.

„Die gerichtliche Entscheidung ist ein Schritt in die richtige Richtung“, so Keskin. „Darauf ruhen wir uns aber nicht aus, sondern arbeiten weiter an unserem Angebot. Die Qualität der Taxilenker etwa ist durch die spezielle Ausbildung gesichert und wird laufend verbessert.“

Rückfragen & Kontakt:

Wirtschaftskammer Wien
Agnes Preusser – Abteilung Presse und Öffentlichkeitsarbeit
T. 01 51450 1518
M. 0664 510 34 41
E. agnes.preusser@wkw.at
W. news.wko.at
https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20171228_OTS0018/wk-wien-dont-drink-and-uber


https://www.facebook.com/DiePressecom/posts/10154917027647364
kann man auch liken

https://kurier.at/chronik/wien/horrende-uber-preise-aufregung-um-teure-taxi-fahrten-zu-silvester/173.172.859
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Taxi-Driver
Das Original


Anmeldungsdatum: 21.12.2007
Beiträge: 2495
Wohnort: A:\Niederoesterreich\2301\..

Beitrag Verfasst am: 31.12.2017, 10:01    Titel: Antworten mit Zitat

Ich lach mir an Ast...

es wurde ein Riegel vorgeschoben icon_x0142.gif icon_x0138.gif

wieso fahren´s dann noch immer wenn die Riegel nur so vorgeschoben wurden Question

Die verarschen uns wie sie wollen ist wohl eher die Wahrheit icon_x0137.gif
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Wer nicht wirbt, der stirbt
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TomBlack
Forums Profi


Anmeldungsdatum: 28.02.2012
Beiträge: 2826
Wohnort: Wien

Beitrag Verfasst am: 31.12.2017, 14:47    Titel: Antworten mit Zitat

Schön langsam glaube ich auch nicht mehr daran, dass sich der verbindliche Tarif halten lässt.

Dann wird es eben ein Taxi-Vienna - App auf der Basis von U... geben, der sich ähnlich mit
verschiedenen Modellvarianten unterscheidet.

Entweder bar oder per Kreditkarte, wobei bei Vorbestellungen NUR über Kreditkarte bestellt
werden kann, weil dann bei einem kurzfristigen Storno eben ein Betrag eingehoben werden
kann. OK dann gibt es eben keine Standplätze mehr und der Umsatz wird auch nicht mehr
über den gefahrenen Kilometer ermittelt.

Wir brauchen demnächst einen Plan B, denn nur darauf zu vertrauen, dass die Lenker immer
wieder und weiter ausgebildet werden - erhöht uns nicht den Umsatz?!

Im übrigen, wenn Herr Keskin das selber glaubt, dass das ideale Mittel, sich gegen den Gross-
Konzern zu behaupten, dann liest er entweder die falschen Zeitungen, oder ist so etwas von
Praxisfremd, dass es einem schon Angst macht.

Ich wünsche Euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr und hoffen wir, dass unsere Vertreter
und die Gewerbebehörde endlich Ihre Verantwortungen erkennen und tätig werden.

Euer Tom Black
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madeira
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Anmeldungsdatum: 20.12.2015
Beiträge: 721
Wohnort: Wien

Beitrag Verfasst am: 01.01.2018, 07:29    Titel: Antworten mit Zitat

Wien. Konkurrenz belebt das Geschäft. Aktuell ist das anschaulich in der Taxibranche zu beobachten. Nach dem Motto „Zuckerbrot und Peitsche“ bedankten sich Wiens 4500 Taxilenker vor Weihnachten mit 5000 Mannerschnitten bei den Passanten für die „gehaltene Treue“, um eine Woche später mit dem Appell „Don't drink and Uber“ gegen die digitale Konkurrenz zu schießen. Die Warnung der Innung: Nehmen Sie zu Silvester nicht den Fahrdienstvermittler in Anspruch. Sonst könnte es sein, dass Sie mit einer 150-Euro-Rechnung im neuen Jahr ankommen. Solche Fälle habe es schon gegeben, sagt Obmann Gökhan Keskin.
Dass der Preis bei der App mit der Nachfrage steige, sei nicht neu, heißt es von Uber. Der Gast müsse dem vor der Fahrt immer zustimmen. Dass die Hauptstadttaxler das als Argument in der beförderungsstärksten Nacht des Jahres entdecken, zeugt aber von neu gefundener Kreativität. Bisher hatten sie Dumpinglöhne, Wettbewerbsverzerrung und Umgehungen der Rückkehrpflicht für Mietwägen an Medien und Gerichte getragen. Warum nicht auf die eigene verlässliche Tarifbindung hinweisen?
Das und die Mannerschnitten-Offensive dürften dem kalifornischen Riesen weniger schwer im Magen liegen als Urteile, die sein Geschäftsmodell in vielen Ländern zusehends in die Schranken weisen. Vor Weihnachten urteilte der EuGH, dass Uber keine App, sondern ein Verkehrsdienstleister ist, der keine Privaten ans Steuer lassen darf. Das kann dem Konzern in den meisten europäischen Ländern egal sein. In Österreich greift er auf Mietwagenfirmen und abtrünnige Taxilenker zurück – alle mit Fahrerlizenzen, wie Uber betont.

Ein Taxi für alle?
Die Wirtschaftskammer will die Konkurrenz im neuen Jahr aber genau hier – bei ihrer Einstufung als Mietwagenfirma – erwischen. Keskin schwebt ein bundesweites Einheitsgewerbe vor, in dem sich alle an Tarife und Qualitätsstandards der Taxifahrer halten müssen. Der Vorschlag der Wiener liegt im Verkehrsministerium. Keskin hofft, dass die Novelle im März oder April im Parlament beschlossen wird.
Sarah Lamboj leitet die deutsche App MyTaxi in Österreich. Diese wird von der Kammer als positives Gegenbeispiel zu Uber zitiert, da man nur mit Taxifahrern zu deren Tarif kooperiert. Lamboj hält ein Einheitsgewerbe für möglich. Das Recht müsse dem Markt angepasst werden. Ob starre Tarife kommen, sei offen. Am Ende zählt der Service, sind sich beide einig. Für MyTaxi heißt das: dieselbe Transparenz wie Uber bieten, indem die Fahrt per App nachverfolgt werden kann. Für die Taxiinnung: „Das Taxigewerbe muss qualitativ noch besser werden.“ (loan)
("Die Presse", Print-Ausgabe, 29.12.2017)
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Taxman
caesar collationum


Anmeldungsdatum: 19.06.2008
Beiträge: 3829
Wohnort: Wien

Beitrag Verfasst am: 01.01.2018, 21:19    Titel: Antworten mit Zitat

Gestern nacht Bahnhof Heiligenstadt 05.30. Ich komme auf einen fast leeren Taxistandplatz. Fast ganz leer insofern, als sich 2 Schwechater und ein Wiener Mietwagen gemütlich am Standplatz aufgepflanzt haben. Ich denk mir ganz schön frech und stelle den ersten zur Rede. SW 400 MW, ein dunkler Skoda Yeti. Der Lenker, aus dem Morgenlandkommend, erklärt mir, daß er einen Fahrtauftrag habe UND HÄLT MIR SEIN HANDY MIT DER UBER_APP unter die Nase. Alter Falter, mit der Beherrschung eines Zen-Yogi der unter einer Familienpackung Valium geschlafen hat, hab ich mich versucht zu beherrschen und habe ihm keine ordentliche Taxlerhauswatschn verpasst.
Die Versuche ihm begreiflich zum machen, daß er sich ausserhalb des rechtlichen Rahmens bewegt fruchteten nicht. Er erklärte mir freudestrahlend immer wieder einen Fahrtauftrag zu haben. Seis drum. Frechheit siegt leider.
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rickson
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Anmeldungsdatum: 06.11.2012
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Beitrag Verfasst am: 02.01.2018, 06:34    Titel: Antworten mit Zitat

Taxman die fahren auch gegen die Einbahn oder stehen am Ring auf den Gleisen und warten. Hab schon oft beobachtet wie Uberfahrer auf der Kreuzung Arbeiterg./ Reinprechtsdorferstr. im Gegenverkehr stehen. Da braucht nur einer schnell von der Reinprechtsdorfer abbiegen und schiesst ihm ab.
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feinwiese
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Anmeldungsdatum: 01.02.2010
Beiträge: 400
Wohnort: Wien

Beitrag Verfasst am: 02.01.2018, 11:10    Titel: Antworten mit Zitat

Taxi-Driver hat Folgendes geschrieben:
Ich lach mir an Ast...

es wurde ein Riegel vorgeschoben icon_x0142.gif icon_x0138.gif

wieso fahren´s dann noch immer wenn die Riegel nur so vorgeschoben wurden Question

Die verarschen uns wie sie wollen ist wohl eher die Wahrheit icon_x0137.gif


Naja, wie mans nimmt. Ein Riegel vorgeschoben triffts wohl tatsächlich nicht ganz, besser wäre wohl die Metapher einer wichtigen Weichenstellung.

Genau darum geht es nämlich. Durch das Grundsatzurteil ist natürlich nicht beizukommen. In Verbindung mit nationalen Weichenstellungen, die zusätzlich erforderlich sind, allerdings schon.

Dorthin zielt auch die Vereinheitlichung des Gewerbes. Gibt es durch gewerbepolitische Reglementierungen nur mehr Taxi und keine Mietwagen, ist das grunsätzliche Geschäftsmodell von obsolet.

Natürlich würde eine reine Bestimmung die vielen illegalen Zecken die derzeit in unserem Pelz sitzen nicht zu Heiligen machen. Die Reaktion von auf derartige nationale Gesetzgebungen und ein solcherart reglementiertes Gewerbeumfeld war bisher allerdings immer der Rückzug vom Markt.

Dazu sei gesagt, dass nicht unsere Innung eine solches Änderung vorantreibt, sondern dies passiert eine Ebene höher zwischen Wirtschaftskammer und Ministerium. Da sieht die Sache allerdings ganz gut aus für unser Gewerbe, wir können mit einem offenen Ohr rechnen. Es ist sogesehen aber auch durchaus verständlich, wenn die Protagonisten händeringend Versuchen, die Ruhe im Gewerbe wieder herzustellen, da jede aktionistische Handlung derzeit für uns kontraproduktiv wäre. War am Anfang das Klima in der Politik eigentlich pro eingestellt, hat sich dies im Laufe der Zeit Gott sei Dank geändert. Es ist unserem Gewerbe allerdings ganz einfach der Ansprechpartner (die Regierung) abhanden gekommen.

Nun, da sowohl das Klima gut als auch der Ansprechpartner vorhanden ist, darf die politische Reaktion auf unsere berechtigten Ansinnen mit Spannung erwartet werden. 2018 kann also durchaus unser Jahr werden, auch wenn man davon jetzt noch nichts bemerkt. Erstens stehen die Chancen gut und zweitens ist ja noch nicht einmal 1 % des Jahres um.


Auf ein gutes neues Jahr also

feinwiese
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Geld allein macht nicht glücklich, aber es ist besser, in einem Taxi zu weinen als in der Straßenbahn.
Marcel Reich-Ranicki
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bonafide
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Anmeldungsdatum: 10.08.2013
Beiträge: 413
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Beitrag Verfasst am: 02.01.2018, 12:18    Titel: Antworten mit Zitat

Hi feinwiese

Also ich teile deine Einschätzung mit dem Urteil gegen u... nicht,das ist kein Grundsatzurteil, eher eine Bestätigung für u..., dass es richtig war in Österreich und manch anderen Ländern den Dienst Pop nicht anzubieten.

Und so gesehen ist u... mit einem Geschäftsmodell nicht auf den Markt gegangen und braucht sich auch nicht zurückziehen.
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rickson
User


Anmeldungsdatum: 06.11.2012
Beiträge: 117
Wohnort: 1050

Beitrag Verfasst am: 02.01.2018, 12:59    Titel: Antworten mit Zitat

Es ging bei dem Urteil um Uberpop. Aber gegen Uberblack (Mietwagen) liegt auch ein Verfahren beim Eugh.
Uber meint bei Uberx/ black bringen sie selber keine Dienstleistung, dass machen die Mietwagenfirmen.
Da wird das gleich wie bei Uberpop rauskommen.
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madeira
Forums Profi


Anmeldungsdatum: 20.12.2015
Beiträge: 721
Wohnort: Wien

Beitrag Verfasst am: 02.01.2018, 20:44    Titel: Antworten mit Zitat

Zu Silvester um 18.45 Uhr habe ich mich mit dem Taxi zum Neuen Markt geschummelt da er gesperrt war. Vor dem Austria Trend Hotel sprach mich ein Hotelgast an ob ich das bestellte Taxi zum Donauturm sei. Die Rezeption hätte schon 2 Tage zuvor ein Taxi bestellt zum Donauturm. Der Donauturm befindet sich im Bundesland Wien für die Leser die Nichtwiener sind.
Ich sagte nein ich warte auf jemand. Dann kam ein MB-Taxi mit beleuchteter Dachleuchte daher mit dem Kennzeichen SW 900 TX und der Lenker stieg aus und begrüßte die Fahrgäste und diese stiegen ein und das Taxi fuhren los.
Ob das eine Ausnahme ist dass das Hotel zu Silvester lieber gleich die Schwechater bestellt weil die Wiener unzuverlässig sind oder keiner hinfahren wollte weil der Neue Markt ja gesperrt war entzieht sich meiner Kenntnis.
Wie ist das rechtlich zu beurteilen?
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feinwiese
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Anmeldungsdatum: 01.02.2010
Beiträge: 400
Wohnort: Wien

Beitrag Verfasst am: 03.01.2018, 09:44    Titel: Antworten mit Zitat

bonafide hat Folgendes geschrieben:
Hi feinwiese

Also ich teile deine Einschätzung mit dem Urteil gegen u... nicht,das ist kein Grundsatzurteil, eher eine Bestätigung für u..., dass es richtig war in Österreich und manch anderen Ländern den Dienst Pop nicht anzubieten.

Und so gesehen ist u... mit einem Geschäftsmodell nicht auf den Markt gegangen und braucht sich auch nicht zurückziehen.


Es stimmt natürlich, dass sich Klage und Urteil zu allererst auf POP beziehen. Die Auswirkungen gehen allerdings tiefer und betreffen auch die Handlungsweise in Österreich. Durch die Negierung der Einstufung als Internetplattform, ist man der (An)Greifbarkeit ein gutes Stück näher.

Da das Geschäftsmodell mit Privaten nicht betrieben wurde und auch jetzt nicht mehr gestartet werden kann, MUSS auf Mietwagen und (man muss es leider sagen) Taxiunternehmen zurückgegriffen werden, die einerseits zu dumm zum Rechnen sind und andererseits einen eher saloppen Umgang mit rechtlichen Bestimmungen und Abgabenpflichten hegen und pflegen.

Die Mietwagen mit ihren lächerlichen Grundvoraussetzungen sollen nun aber im Zuge der Gewerbenovellierung verschwinden und im strenger kontrollierten und reglementierten Taxigewerbe aufgehen. Dann ist aber auch Schluss mit einerseits haarsträubenden 3,- Euro Fahrten, aber natürlich auch mit den ebenso haarsträubenden 120,- Euro Fahrten.

Da man gleichzeitig gezwungen wird, sich eine Konzession für die Fahrtenvermittlung in Österreich zu lösen und als Unternehmen mit Sitz und Abgabenpflicht in Österreich zu agieren, ist das Geschäftsmodell obsolet und einige Beispiele in Europa haben bereits gezeigt, dass sich dann mit einem beleidigten "Na dann halt nicht, ihr werdet schon sehen, was ihr davon haben werdet" zurückzieht.

Und das würde uns allen natürlich unendlich leid tun, oder?

lg

feinwiese
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TomBlack
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Anmeldungsdatum: 28.02.2012
Beiträge: 2826
Wohnort: Wien

Beitrag Verfasst am: 03.01.2018, 10:27    Titel: Antworten mit Zitat

Bin voll dafür, nur geschwinder sollte das geschehen!
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Webmaster
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Anmeldungsdatum: 29.04.2006
Beiträge: 1097
Wohnort: Unterwaltersdorf

Beitrag Verfasst am: 03.01.2018, 15:20    Titel: Antworten mit Zitat

feinwiese hat Folgendes geschrieben:


Die Mietwagen mit ihren lächerlichen Grundvoraussetzungen sollen nun aber im Zuge der Gewerbenovellierung verschwinden und im strenger kontrollierten und reglementierten Taxigewerbe aufgehen



geh ich Recht in der Annahme das wir dann ca 1000 Taxis (ehemalige Mietwagen) mehr auf der Strasse in Wien habe
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tomtom
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Anmeldungsdatum: 21.09.2008
Beiträge: 360
Wohnort: Wien, Wien nur du allein!

Beitrag Verfasst am: 03.01.2018, 16:23    Titel: Antworten mit Zitat

Webmaster hat Folgendes geschrieben:
feinwiese hat Folgendes geschrieben:


Die Mietwagen mit ihren lächerlichen Grundvoraussetzungen sollen nun aber im Zuge der Gewerbenovellierung verschwinden und im strenger kontrollierten und reglementierten Taxigewerbe aufgehen



geh ich Recht in der Annahme das wir dann ca 1000 Taxis (ehemalige Mietwagen) mehr auf der Strasse in Wien habe


schätze mal gut 2/3 der spezialisten haben nicht mal das geld für den sprit für die nächste woche in der kassa, geschweigedem für einbau von taxameter usw.

und fallen die mietwagen weg, werden die ehemaligen kunden ja auch nicht von heute auf morgen zu fuß gehen denk ich mal.
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TomBlack
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Anmeldungsdatum: 28.02.2012
Beiträge: 2826
Wohnort: Wien

Beitrag Verfasst am: 03.01.2018, 16:47    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn keine hohen Strafen angedroht werden, werden die Super-Spezialisten halt mit ihren Privat-PKW weiterfahren, so wie es jetzt schon gang und gäbe ist.

Taxametereinbau, Registrierkassaumgebung, Funkanlage, Alarmanlage, Eichen, da werden die Herrschaften einmal mit Kosten auseinandergesetzt, wo sie nicht mal im Traum damit gerechnet haben, dass man soviel Vorschriften und Regeln einhalten muss, um da mitspielen zu können - ah ja und nicht zu vergessen, der Taxischein ist ja auch zu erwerben . . . Na viel Spaß wünsche ich!!!

Nicht zu vergessen, dass der Umsatzkilometer plötzlich kein Schlaraffenland mehr ist!
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bonafide
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Beiträge: 413
Wohnort: Wien

Beitrag Verfasst am: 03.01.2018, 21:25    Titel: Antworten mit Zitat

@feinwiese

Durch das Fehlen eines konzessionierten Partners in der Vermittlungskette war zu erwarten, dass u... als Betreiber quasi als Taxiunternehmer eingestuft wird.

Da U... sich in den anderen Modellen aber bereits konzessionierter Partner bedient, glaube ich nicht das es dabei so einfach wird zu sagen U-- erbringt die Transportdienstleistung.

Und mir fehlt der Glaube, dass es nur mehr Taxis geben wird, es gibt sicher wieder Ausnahmen und einige f(w)indige Unternehmer die das zu Ihren Gunsten ge(miss)brauchen.

Interessant wird die Entwicklung auch insofern, was passiert mit den Mietwagenvermittlungen bei denen die eine Zentrale beteiligt und die andere der Besitzer ist.
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TomBlack
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Anmeldungsdatum: 28.02.2012
Beiträge: 2826
Wohnort: Wien

Beitrag Verfasst am: 04.01.2018, 12:15    Titel: Antworten mit Zitat

Jaaaaaa das wird seeeeehr interessant werden!!!!
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