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UBER STELLT EIN
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Taxman
caesar collationum


Anmeldungsdatum: 19.06.2008
Beiträge: 3820
Wohnort: Wien

Beitrag Verfasst am: 25.04.2018, 14:02    Titel: UBER STELLT EIN Antworten mit Zitat

Ich mach ein Fass auf.

http://orf.at/stories/2435611/
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!!!MAN MUSS NICHT ZWINGEND IMMER ALLES SO MACHEN WIE ES SCHON IMMER WAR!!!
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TomBlack
Forums Profi


Anmeldungsdatum: 28.02.2012
Beiträge: 2792
Wohnort: Wien

Beitrag Verfasst am: 25.04.2018, 14:11    Titel: Antworten mit Zitat

Da wirft sich für mich gleich die nächste Frage auf, was ist denn dann mit den anderen Gfrastern rund um Wien?
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Neid muss man sich erarbeiten!
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Taxi-Driver
Das Original


Anmeldungsdatum: 21.12.2007
Beiträge: 2482
Wohnort: A:\Niederoesterreich\2301\..

Beitrag Verfasst am: 25.04.2018, 14:38    Titel: Antworten mit Zitat

Ähhhhm, sorry aber waren die ned eh die ganze Zeit über in Wien tätig ???

Und übrigens ist eines auffällig... Wieso kommt da gleich eine FZ mit einer positiven Werbung weg wo man auf anderer Seite geschlafen hat Question

Es tut mir wirklich leid das so zu schreiben, aber Hut ab, dass sich quasi da erst Extern jemand annehmen musste und den Anwalt eingeschaltet hat und die ganze Kollegenschaft so zu einem Ersterfolg geführt hat und schlimmeres damit vermieden hat.

Gute Werbung für 40100 iconaLikeIt

siehe auch hier:
http://orf.at/stories/2435617/

Eines aber bitte nicht vergessen... Da steht "VORUeBERGEHEND"

Last but not least bin ich mir aber sicher, dass sich ANDERE ebenfalls eine gute Erwähnung in der Presse wünschen und daher auch anstreben Wink
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~~~ Taxi-Driver ~~~
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lurchpepi
Newbie


Anmeldungsdatum: 17.04.2013
Beiträge: 81
Wohnort: unterm Bett in Wien

Beitrag Verfasst am: 25.04.2018, 15:30    Titel: Antworten mit Zitat

Taxi-Driver hat Folgendes geschrieben:
Wieso kommt da gleich eine FZ mit einer positiven Werbung weg wo man auf anderer Seite geschlafen hat?:



weil sich 40100 dieses lob auch redlich verdient hat, ein ganz, ganz dickes DANKE in die pfarrgasse!!!!!
und ein " genierts euch " auf die andere seite der autobahn für diese inaktivität!!!
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Azrael
User


Anmeldungsdatum: 25.01.2009
Beiträge: 249
Wohnort: Wien

Beitrag Verfasst am: 25.04.2018, 15:48    Titel: Antworten mit Zitat

Und was ist jetzt mit Taxify? Die haben ja das selbe System, also müssten die ja eigentlich auch weg vom Fenster sein. Aber ich nehm an, da muss man wieder extra ein Verfahren eröffnen.
Dann dauerts wieder 1 Jahr und die Fahrgäste weichen alle von Uber dort hin aus. Bis wieder der nächste kommt...
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Die Hand voller Asse, aber das Leben spielt Schach!
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bonafide
Amateur


Anmeldungsdatum: 10.08.2013
Beiträge: 385
Wohnort: Wien

Beitrag Verfasst am: 25.04.2018, 17:41    Titel: Antworten mit Zitat

fahre gelb

aber bevor alle blau anklagen und gelb verherrlichen

Gelb verkauft einen Etappensieg den sie selbst brauchen, sehr gut.

den diejenigen die unter u... leiden sind auch die vermittlungszentralen, deren ureigenes Geschäft wurde auch ordentlich torpediert.
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taxibaron
Forums Profi


Anmeldungsdatum: 10.12.2009
Beiträge: 551
Wohnort: wien

Beitrag Verfasst am: 25.04.2018, 17:54    Titel: Antworten mit Zitat

Leserkommentar aus der Krone.........

"Die Innung und die Wirtschaftskammer sehen ihre Pründe schwinden.
Es werden Unwahrheiten verbreitet und die Leute verunsichert
Uber gibt es erst 1 Jahr am Markt und macht wie jedes junges Unternehmen am Anfang Verluste und wenn’s keinen Gewinn hast kannst auch keine Gewinnsteuer zahlen. Die Fahrer sind nicht Scheinselbständigkeit sondern wirklich selbstständig: Es gibt keinen Dienstplan oder eine Fahrpflicht ect. Die Leute zahlen alle brav Steuern"



Entweder Satire oder ...eh scho wissen!
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Die „New Economy“ Anhänger rotieren!


Kommentar „Kurier“:

Taxler sollten den Sekt noch nicht kalt stellen:
Der Uber-Entscheid ist vor allem auch ein Weckruf für die Taxler. Die Qualität der Taxis gehört nämlich dringend verbessert.
Die Taxler sollten nach dem Uber-Entscheid nicht zu lange feiern.  Denn natürlich basiert das Geschäftsmodell von Uber auf Selbstausbeutung. Die Fahrer fahren auf eigenes Risiko, die Einnahmen decken kaum die Kosten. Fällt eine Gastbewertung schlecht aus, kann gleich mal der Fahrpreis weg sein. 
Allerdings: Uber hat auch aufgezeigt, wie schlecht es um die Wiener Taxis bestellt ist: Viele Taxis sind verdreckt, statt in der Oberklasse sitzt man allzu oft in Billigkarossen. Die Fahrer sprechen oft kaum Deutsch, auch die Ortskenntnisse sind schlecht. Und wenn ein Taxler glaubt, man sei von außerhalb, wird auch schon mal ein „Umweg“ eingeplant.  Verbessern sich die Taxler nicht schleunigst, werden sie überholt. Ob von Uber oder einem anderen Fahrtendienst.



Kommentar „Die Presse“


„Uber, brauch ma net, könnt ja jeder kommen“
Wien ist gerettet, das Taxi-Oligopol hat gesiegt.


Jetzt hat es Uber auch in Wien erwischt. Was heißt erwischt? Dem Fahrtendienst aus San Francisco wurde auf gut wienerisch die Luft ausgelassen. Nicht weil sich Chauffeure wie andernorts an Kundinnen vergriffen haben, nicht weil Mitarbeiter mies behandelt oder bei Steuern getrickst wurde. Uber hat sich schändlicherweise nicht an die Wiener Taxi-, Mietwagen- und Gästebetriebsordnung gehalten. Dieses Verbrechen muss gesühnt werden. Fährt ein Uber-Fahrer trotz Einstweiliger Verfügung, riskiert er 100.000 Euro Strafe. Abendland gerettet, Wien bleibt Wien.
Dass sich die Taxi-Lobby gegen Uber durchgesetzt hat, kommt eigentlich gar nicht so überraschend. Wenn etwas für die hierzulande noch immer verbreitete „Brauch ma net, woll ma net, könnt ja ein jeder kommen“-Mentalität steht, dann so Protektionismusgesetze wie die Wiener Taxi-, Mietwagen- und Gästebetriebsordnung. Direkt ein Wunder, dass wir nicht noch mit Pferdekutschen herumtraben.
Uber ist wahrlich kein Weltverbesserungsverein. Uber ist genauso wie andere Taxiunternehmen darauf aus, viel zu verdienen. Aber bei Uber hatte man als Fahrgast öfter das Gefühl, Kunde zu sein - und keine Last - als bei so manchem Taxifahrer, der sich streng an die Wiener Taxi-, Mietwagen- und Gästebetriebsordnung hält.
Die Taxifahrer haben einen Sieg errungen und eine Chance vertan: Die Chance, besser zu werden.
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Mfg Lé Baron
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Erfahrungen sind Maßarbeit.Sie passen nur dem,der sie macht.(Oscar Wilde)
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DerYeti
Newbie


Anmeldungsdatum: 28.08.2015
Beiträge: 28
Wohnort: Stockerau

Beitrag Verfasst am: 25.04.2018, 19:17    Titel: Antworten mit Zitat

Ich denke dieses Urteil wird U.. nur stärken. Sie werden es gesetzeskonform modellieren, um danach mit breiter Brust den Feldzug weiter führen.
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Es gibt ein Leben vor dem Tode
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madeira
Forums Profi


Anmeldungsdatum: 20.12.2015
Beiträge: 704
Wohnort: Wien

Beitrag Verfasst am: 25.04.2018, 19:36    Titel: Antworten mit Zitat

In Salzburg gibt es kein Uber. Die Taxler haben die verjagt. In Kitzbühel hat man es vesucht beim Hahnenkammrennen, doch die waren für den Schnee nicht vorbereitet und bauten Unfälle am laufenden Band.
14 Tage Zeit für RekursDie einstweilige Verfügung ist noch nicht rechtskräftig, Uber hat nun 14 Tage Zeit, Rekurs zu erheben. Eine weitere Bedingung ist, dass Taxi 40100 200.000 Euro hinterlegen muss.Hintergrund dessen: Eine einstweilige Verfügung basiert auf einer vorläufigen Abwägung der Argumente. In einem späteren Hauptverfahren kann es daher durchaus sein, dass Uber recht bekommt. Damit das Unternehmen in diesem Fall keinen Schaden erleidet, muss Taxi 40100 die besagte Summe hinterlegen – laut Dieter Heine, dem Anwalt von Taxi 40100 in diesem Verfahren ist die Hinterlegung bereits erfolgt. - derstandard.at/2000078621632/Uber-stellt-Dienste-in-Wien-voruebergehend-ein
Jetzt hat es Uber auch in Wien erwischt. Was heißt erwischt? Dem Fahrtendienst aus San Francisco wurde auf gut wienerisch die Luft ausgelassen. Nicht weil sich Chauffeure wie andernorts an Kundinnen vergriffen haben, nicht weil Mitarbeiter mies behandelt oder bei Steuern getrickst wurde. Uber hat sich schändlicherweise nicht an die Wiener Taxi-, Mietwagen- und Gästebetriebsordnung gehalten. Dieses Verbrechen muss gesühnt werden. Fährt ein Uber-Fahrer trotz Einstweiliger Verfügung, riskiert er 100.000 Euro Strafe. Abendland gerettet, Wien bleibt Wien.



Dass sich die Taxi-Lobby gegen Uber durchgesetzt hat, kommt eigentlich gar nicht so überraschend. Wenn etwas für die hierzulande noch immer verbreitete „Brauch ma net, woll ma net, könnt ja ein jeder kommen“-Mentalität steht, dann so Protektionismusgesetze wie die Wiener Taxi-, Mietwagen- und Gästebetriebsordnung. Direkt ein Wunder, dass wir nicht noch mit Pferdekutschen herumtraben.
Uber ist wahrlich kein Weltverbesserungsverein. Uber ist genauso wie andere Taxiunternehmen darauf aus, viel zu verdienen. Aber bei Uber hatte man als Fahrgast öfter das Gefühl, Kunde zu sein - und keine Last - als bei so manchem Taxifahrer, der sich streng an die Wiener Taxi-, Mietwagen- und Gästebetriebsordnung hält.
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TomBlack
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Anmeldungsdatum: 28.02.2012
Beiträge: 2792
Wohnort: Wien

Beitrag Verfasst am: 26.04.2018, 06:40    Titel: Antworten mit Zitat

Gestern im ORF haben Sie ein paar Kollegen interviewt - bitte habe ich doch nicht am Beifahrersitz
ein Karton mit gebratenen Hühnerbügeln gesehen?!

Da braucht sich die Branche gar nicht wundern, warum die Leute nach etwas weniger qualitativen
Ausschau halten.

Das ist jetzt DIE Chance für jeden, sein Gewerk auf Vordermann zu bringen und eine wirkliche Alternative
Taxi zu bieten. Das Preis - Leistungsverhältnis muss wieder passen!
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Zuletzt bearbeitet von TomBlack am 26.04.2018, 06:44, insgesamt einmal bearbeitet
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Taxi-Driver
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Anmeldungsdatum: 21.12.2007
Beiträge: 2482
Wohnort: A:\Niederoesterreich\2301\..

Beitrag Verfasst am: 26.04.2018, 06:43    Titel: Antworten mit Zitat

TomBlack hat Folgendes geschrieben:
Gestern im ORFhaben Sie ein paar Kollegn Interviewt -
bitte habe ich doch nicht am Beifahrersitz ein Karton mit gebratenen Hühnerbügeln gesehen?!

.......................


Des war sicher a dringende Botenfahrt Tom mr_green
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TomBlack
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Anmeldungsdatum: 28.02.2012
Beiträge: 2792
Wohnort: Wien

Beitrag Verfasst am: 26.04.2018, 06:46    Titel: Antworten mit Zitat

Hehehehehehehehe icon_x0106.gif icon_x0142.gif
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Taxman
caesar collationum


Anmeldungsdatum: 19.06.2008
Beiträge: 3820
Wohnort: Wien

Beitrag Verfasst am: 26.04.2018, 09:44    Titel: Antworten mit Zitat

Hier ein klassisches Beispiel wie ein Teil unserer Politiker tickt. Auszug aus einer von mir geführten Diskussion auf Facebook.


F.M. Gratulation, statt besser zu werden und besseres Service als Taxi zu bieten, den Konkurrenten rauszuklagen macht euch sicher sehr sympatisch. Das war langfristig ein Pyrrhussieg - denn es werden andere Geschäftsmodelle kommen, die nicht mehr klagbar sein werden. Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit!

Taxman :-) Das heisst im Umkehrschluss also, daß es ihrer Meinung nach rechtens ist, geltende Gesetze einfach für ungültig zu erklären, sich nicht dran zu halten und drauf zu hoffen, daß Illegalität zur Normalität erklärt wird? Nicht ihr Ernst oder?

F.M. Gesetze sind von uns Menschen gemacht und werden sich auch immer an die aktuellen Gegebenheiten anpassen. Es wäre besser gewesen die Gesetzeslage und auch das Angebot der Taxiinnung zu hinterfragen und vielleicht entsprechend anzupassen. Jetzt haben die Taxler es geschafft ihre teilweise fragwürdigen Angebote einfach zu prolongieren ohne sich weiterentwickeln zu müssen (so glauben sie jedenfalls). Die Zeiten wo man Besitzstände einfach ohne Weiterentwicklung verteidigt sind definitiv vorbei. Es wird sich als Pyrrhussieg herausstellen. Die Gesetze werden angepasst werden und/oder es werden Geschäftsmodelle entwickelt werden, die nicht mehr per Gericht verboten werden können. Und dann sollte das Angebot der Taxler mit der Digitalisierung mithalten können, denn sonst wird es nichts mehr zu verteidigen geben. Jetzt möchte ich kein Taxler in Wien sein - mit dieser Aktion haben sie jetzt mehr Gegner als nur einen Konkurrenten - jetzt haben sie die Volksmeinung gegen sich. Aber ich kann auch gerne mitteilen, wo das Angebot definitiv fehlt, wenn das gewünscht ist!

Meinereiner: F.M. ein paar Grundsätzlichkeiten zu Ihrem Post: Das Gewerbe des nichtlinienmässigen Personenverkehrs, nennen wirs nachfolgend Taxi, unterliegt aus gutem Grund den Bestimmungen des Gelegenheitsverkehrsgesetzes und den jeweiligen Landesbetriebsordnungen bzw. Tarifordnungen. Nicht zu letzt ist es auch ein wichtiger Teil des ÖPNV und damit auch der Daseinsvorsorge. Wenn sie Ihren Verkehrssprecher Hrn. Ottenschläger vielleicht mal konsultieren würden, dann kann er Ihnen die Gründe genau erklären, er ist in dieser Thematik bestens informiert. Die jeweiligen Bestimmungen sind auf der Höhe der Zeit und wurden auch von Fall zu Fall adaptiert. Einfach mit Disruptive Marketing auftauchen und zu erklären, daß die Bestimmungen veraltet sind und so abgeändert werden müssen, daß es meinem Geschäftsmodell entspricht halte ich für zumindest bedenklich. Wenn dem statt gegeben werden würde, dann wäre jegliche Gesetzgebung und deren Exekution sinnlos. Die vorgenannten Bestimmungen erfüllen nicht zuletzt auch Konsumentenschutzfunktion, Die Preispolitik von Uber ist ja nicht gerade das was man transparent nennt, auch wenn es so dargestellt wird. Es liegen Fahrpreise in zum Teil abenteuerlichen Höhen vor, die von Kunden bezahlt wurden. Surge Pricing als kundenfreundlich zu bezeichnen halte ich für gewagt. Hier wurde seitens Uber versucht Illegalität zur Norm zu erklären. Unterstützt wurde das ganze von "Unternehmern" denen jegliche Regel und kaufmännische Sorgfalt fremd ist. Daß sich das Taxigewerbe hier wehrt liegt wohl auf der Hand. Es wäre eigentlich Sache der Politik gewesen, den jahrelangen Forderungen seitens der Unternehmerschaft hier einzugreifen. Jetzt habens halt die Gerichte gemacht. Und gut so, denn jetzt besteht die Chance Rechtssicherheit zu erhalten.

Und jetzt schweigt der gute Mann. Er ist in leitender Funktion bei der Wiener ÖVP tätig. Freu mich schon auf weitere Auseinandersetzungen, so sie stattfinden.
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madeira
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Anmeldungsdatum: 20.12.2015
Beiträge: 704
Wohnort: Wien

Beitrag Verfasst am: 26.04.2018, 09:54    Titel: Antworten mit Zitat

Entscheidung des Gerichts: Einstweilige Verfügung gegen Uber!
Uber darf nur mehr dann vermitteln, wenn sie die Rückkehrpflicht der Mietwagenverordnung einhalten.
Wien (OTS) - Die unabhängige Justiz hat entschieden und dem „Antrag auf Erlassung einer einstweiligen Verfügung“ stattgegeben. So lautet die aktuelle Entscheidung des Handelsgerichts Wien. Das Gericht gibt damit einer Klage vorläufig recht, die Taxi 40100 im Frühjahr dieses Jahres eingebracht hat.
Konkret hatte die Vermittlungszentrale Taxi 40100 den aus den USA stammenden Konzern Uber wegen Beihilfe zum systematischen Gewerberechtsverstoß vor das Gericht gezerrt und eine Klage auf Unterlassung, Feststellung und Urteilsveröffentlichung eingebracht.
„Wir sind hocherfreut über die Entscheidung des Handelsgerichts“, so Christian Holzhauser, Geschäftsführer von Taxi 40100. Man werde nun alles tun, damit bald Rechtssicherheit hergestellt wird.

Die Klage baut darauf auf, dass sich die an Uber angeschlossenen Mietwagenunternehmer nicht an Paragraf 36 Abs 3 der Wiener Taxi-, Mietwagen- und Gästewagenbetriebsordnung (LBO) halten und daher auch Uber selbst als Vermittler wettbewerbswidrig agiert. Laut LBO „darf die Aufnahme der Fahrgäste durch Mietwagen nur am Standort (…) des Gewerbebetreibenden (…) erfolgen“. Zudem müssen Mietwagen „nach Beendigung des Auftrages wieder zu einer Betriebsstätte des Gewerbebetreibenden“ zurückkehren. Dass das bisher nicht der Fall war, konnte durch unzählige Testfahrten bei Uber bewiesen und so dem Handelsgericht vorgelegt werden.

Uber hat es ab sofort und bis zur rechtskräftigen Erledigung des vorliegenden Verfahrens im geschäftlichen Verkehr zu unterlassen, 1. „die Vermittlung von Personenbeförderungsdienstleistungen mit Mietwagen anzubieten und/oder durchzuführen, wenn bei Durchführung dieser Personenbeförderungs- dienstleistungen entgegen § 36 Abs 3 Wiener Taxi,- Mietwagen- und Gästewagen-Betriebsordnung idgF LGBl. 2011/36 Fahrgäste außerhalb der Betriebsstätte der Mietwagenunternehmer aufgenommen werden und diese Aufnahme nicht auf Grund einer in der Wohnung oder der Betriebsstätte des Mietwagenunternehmers erfolgten Bestellung durchgeführt wird (Eventualbegehren). 2. ein Vermittlungssystem für Personenbeförderungsdienstleistungen anzubieten, bei dessen Inanspruchnahme Fahrgäste entgegen § 36 Abs 3 Wiener Taxi,- Mietwagen und GästewagenBetriebsordnung idgF LGBl. 2011/36 außerhalb der Betriebsstätte der Mietwagenunternehmer aufgenommen werden und diese Aufnahme nicht auf Grund einer in der Wohnung oder der Betriebsstätte des Mietwagenunternehmers erfolgten Bestellung durchgeführt wird.“

Was bedeutet die einstweilige Verfügung konkret? „Wenn Uber weiterhin so anbietet wie bisher, sind ab morgen Dienstag pro nachgewiesenem Verstoß, also für jede einzelne Fahrt, bis zu 100.000 Euro Strafe fällig“, so Anwalt Dieter Heine, der die Klage in Namen von Taxi 40100 eingebracht hat.
Rückfragen & Kontakt:
Taxi 40100
Mag. Eveline Hruza
Pressesprecherin
Pfarrgasse 54, 1230 Wien
e.hruza@taxi40100.at
0676 879910854
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madeira
Forums Profi


Anmeldungsdatum: 20.12.2015
Beiträge: 704
Wohnort: Wien

Beitrag Verfasst am: 26.04.2018, 10:03    Titel: Antworten mit Zitat

RA Mag. Dieter Heine
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Wirtschaftsrecht | Urheberrecht | Medienrecht | EDV- und Softwarerecht | Vergaberecht | Markenrecht | Patentrecht | IT-Recht
Schubertring 2
1010 Wien
Tel.: 512 03 53
Fax: 512 03 53 - 40
Mail: dieter.heine@vhm-law.at
Website: http://www.vhm-law.at

Ab jetzt sollten wir Verstöße von Uber(Rückkehrpflicht) gleich mit Beweismaterial an 40100 oder an dieter.heine@vhm-law.at sehr gut dokumentiert mit Zeugen und Videomaterial unverzüglich weiterleiten damit sich die Seuche nicht wieder ausbreitet.
Wo pflanzen sie sich denn auf um auf Kundenfang zu gehen? Na z.B. bei der Südportalstraße/Kreisverkehr Pratersauna in der Nacht bei Veranstaltungen, gegenüber der Babenbergerpassage, beim Rabensteig/Kai, gegenüber der Diskothek U4 bei Veranstaltungsbetrieb usw.
Danke für eure Mithilfe
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taxibaron
Forums Profi


Anmeldungsdatum: 10.12.2009
Beiträge: 551
Wohnort: wien

Beitrag Verfasst am: 26.04.2018, 10:08    Titel: Antworten mit Zitat

Die meisten Kommentare im Standardforum sind kategorisch in  " Horuck - Gschichtldruck und einer Prise Stimmungsmache zum Abrunden " einzuordnen.
Was da teilweise böswillig und frei von jeglichem Wahrheitsgehalt zu lesen ist, geht nicht mal mehr auf eine Elefantenhaut..

Ein Beispiel:
" 40100 soll seine Lenker ordentlich zahlen, dann müssen sie keine Konkurrenz wegklagen" Brrrr...

Der Subtext ist jedoch immer derselbe: Die "New Economy Hipster" Abteilung rotiert weil ihnen ein Lifestyle - Produkt abhanden gekommen ist.
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taxibaron
Forums Profi


Anmeldungsdatum: 10.12.2009
Beiträge: 551
Wohnort: wien

Beitrag Verfasst am: 26.04.2018, 10:12    Titel: Antworten mit Zitat

DerYeti hat Folgendes geschrieben:
Ich denke dieses Urteil wird U.. nur stärken. Sie werden es gesetzeskonform modellieren, um danach mit breiter Brust den Feldzug weiter führen.


Ist dein Kommentar satirisch gemeint?
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madeira
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Anmeldungsdatum: 20.12.2015
Beiträge: 704
Wohnort: Wien

Beitrag Verfasst am: 26.04.2018, 11:07    Titel: Antworten mit Zitat

https://www.facebook.com/uberinwien.at/photos/a.575942476110376.1073741828.575928009445156/575935762777714/?type=3&Theater
Da haben sich schon Uberanhänger gefunden
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bonafide
Amateur


Anmeldungsdatum: 10.08.2013
Beiträge: 385
Wohnort: Wien

Beitrag Verfasst am: 26.04.2018, 13:20    Titel: Antworten mit Zitat

Häupl bricht nicht in Tränen, weils uber nicht mehr gibt

http://www.vienna.at/wiens-buergermeister-haeupl-will-sich-nicht-in-uber-disput-einmischen/5762988

Junos lieben U...
https://kurier.at/chronik/wien/us-konzern-will-taxler-uber-listen/400027141
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Taxman
caesar collationum


Anmeldungsdatum: 19.06.2008
Beiträge: 3820
Wohnort: Wien

Beitrag Verfasst am: 26.04.2018, 15:22    Titel: Antworten mit Zitat

Weil es den feinen Herrn Bürgermeister nicht interessiert, geht auch in der Sache bisher nichts weiter. So sehr mich die gestrige Verfügung freut, ich denke, es wird weitergehen, so lange bis einer weint. Ich hoff nur, daß es nicht wir sind.
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