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Rechtsbrecher

 
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madeira
Forums Profi


Anmeldungsdatum: 20.12.2015
Beiträge: 964
Wohnort: Wien

Beitrag Verfasst am: 19.12.2018, 16:25    Titel: Rechtsbrecher Antworten mit Zitat

Rechtsbrecher
Dreckige Rechtsbrecher schimpfte einst der Fachgruppenvorsteher Uber.
Nacht für Nacht und Tag für Tag können wir live miterleben wo sich die Mietwägen von Gänserndorf, SO,( ja sogar ein Klagenfurter Taxi ist in Wien unterwegs) SW, MD,W, BL , W usw auf den Wiener Straßen mit zum Teil schlafenden Lenkern in den Autos auf die nächsten Aufträge warten.
Wie lange wollen wir da noch zuschauen wie sie uns das Geld aus der Tasche stehlen?
Auch die Taxifunkzentrale 40100 ist schon müde geworden. Es gehören jeden Tag hunderte von Anzeigen gelegt um diesen illegalen Geschäftstreiben ein Ende zu setzen. Wenn jeden Tag hunderte Anzeigen bei den Behörden einlangen – und sie sind verpflichtet diese zu bearbeiten- (werden diese nicht bearbeitet so ist das Amtsmissbrauch und ist strafrechtlich zu verfolgen) und erst dann wird sich etwas bewegen.
Dazu sollte ein Fond eingerichtet werden um diesen zu finanzieren. Taxiunternehmer und Lenker die sich bereit erklären gut dokumentiert Anzeigen zu legen sollten aus dem Fond finanziert werden.
Am besten wenn 2 Fahrer mit einem Auto unterwegs sind und sich ganze Nacht oder ganzen Tag auf Jagd begeben. Jeder Taxilenker oder Unternehmer sollte aus Nachhaltigkeitsgründen in den Fond einzahlen. Konnte heute früh wieder auf der Schüttelstraße Nähe Ordnungsnummer 101 schlafende Mietwagenfahrer aus den Bundesländern beobachten. Aber auch sonst im ganzen Stadtgebiet breiten sie sich wie eine Seuche aus.
Gute Nachrichten für Wiener Taxifahrer – schlechte für Passagiere.
https://futter.kleinezeitung.at/gerichtsurteil-uber-bleibt-in-wien-illegal/
„Das Exekutionsgericht hat den Strafbeschluss zum achten Antrag allein aufgrund der Tatsache, dass Uber seine App und die Homepage zur Verfügung stellt, erlassen. Die Uber-App, wie sie derzeit in Wien funktioniert, verstößt gegen die Einstweilige Verfügung und ist illegal“ – das gab Dieter Heine, seines Zeichens Rechtsanwalt des Taxiunternehmens 40100, nun zu Protokoll.
„Internationale Konzerne müssen sich genauso an Gerichtsurteile halten, wie heimische Unternehmen. Offenbar sind insgesamt 320.000 Euro Strafe für einen internationalen Konzern noch immer kein Grund, rechtskonform zu handeln“, so Taxi-40100 Geschäftsführer Christian Holzhauser. Und: „Wir haben in unserem Land Taxivermittler, die sich an das Recht halten, die Steuern zahlen und die ebenfalls per App gebucht werden können – warum schafft Uber das nicht?“
Der Kampf der Wiener Taxi-Unternehmen gegen die immer beliebtere Uber-App geht weiter. Ein besonderer Kritikpunkt ist die steuerliche Erfassung der Uber-Einnahmen, da heimische Taxi-Firmen oft mehr Steuern zahlen, als der Millionenkonzern. Das Urteil des Gerichtshof ist nun schon der neunte Strafantrag, dem das zuständige Bezirksgericht Innere Stadt stattgegeben hat. Ob und wie sich die Situation rund um den Mega-Konzern bessern wird, steht hier noch in den Sternen. Eines ist jedoch sicher: die Wiener Taxis werden ihren Widerstand gegen die international populäre App so schnell wohl nicht aufgeben.
Wir halten dich zu diesem Thema selbstverständlich auf dem Laufenden.
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tomtom
Amateur


Anmeldungsdatum: 21.09.2008
Beiträge: 410
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Beitrag Verfasst am: 19.12.2018, 19:45    Titel: Antworten mit Zitat

was bringts grossartig? ein foto von einem parkenden mietwagen bringt genau nix!
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Cerosh
Amateur


Anmeldungsdatum: 24.11.2014
Beiträge: 384
Wohnort: 1050 Wien

Beitrag Verfasst am: 20.12.2018, 02:28    Titel: Antworten mit Zitat

Es juckt halt keinen, wir müssen uns damit abfinden das uns eh keiner mehr will, und Politik und Exekutive wohl froh sind wenn wir endlich weg sind. Wir sind halt einfach ein Dorn in der zukünftigen Sharing economy . Für dieses Monopol zahlt uber unsren Politikern zu gut..
Wenn mal die autonomen unterwegs sind is im indidual Verkehr ein Monopol mehr wert als sonst was, da kann sich auch Amazon verstecken geh'n, und dementsprechend wird jetzt schon mal aufgeräumt, da kann man sich um paar kleine taxler echt nicht sorgen bei den Summen um die es hier geht. Das müsste wohl auch die vöt akzeptieren
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Taxman
caesar collationum


Anmeldungsdatum: 19.06.2008
Beiträge: 3931
Wohnort: Wien

Beitrag Verfasst am: 20.12.2018, 10:32    Titel: Antworten mit Zitat

Was mich persönlich ziemlich hernimmt, ist die augenscheinliche Untätigkeit der Behörden, die das jetzt geltende und bestehende Recht durchzusetzen hätten.
Wie schon an anderen Stellen unzählige Male angemerkt, wir bräuchten kein novelliertes Gelegenheitsverkehrsgesetz, wir bräuchten Politikerm, Behörden und Richter mit Cojones die ganz einfach ein Machtwort sprechen, von mir aus bis zur Beugehaft, und den Laden, so wie es in anderen Ländern auch möglich war, dicht machen. Hier den österreichischen Weg, na schau ma mal, zu gehen, ist nicht zielführend. Da hilft kein Dauerprovisorium. Da gehts schon lange ums Eingemachte. Und das Wissen, was kommt danach, ist schlimm genug, um hier sofort zu handeln. Aber......
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!!!MAN MUSS NICHT ZWINGEND IMMER ALLES SO MACHEN WIE ES SCHON IMMER WAR!!!
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Taxi-Driver
Das Original


Anmeldungsdatum: 21.12.2007
Beiträge: 2551
Wohnort: A:\Niederoesterreich\2301\..

Beitrag Verfasst am: 20.12.2018, 23:20    Titel: Antworten mit Zitat

Cerosh hat Folgendes geschrieben:
Es juckt halt keinen, wir müssen uns damit abfinden das uns eh keiner mehr will, und Politik und Exekutive wohl froh sind wenn wir endlich weg sind. .....


Das sehe ich ein wenig anders denn wenn jeder einzelne Taxilenker sich die Mühe machen würde jede Woche nur einen oder 2 der Übeltäter zur Anzeige zu bringen möchte ich sehen ob sich da nichts bewegt, denn die Menge der Anzeigen macht sehr wohl was aus.

Aber da es schon in der Kollegenschaft kein Miteinander gibt ist die Sache für die betreffenden Behörden nicht so wahrnehmbar als wenn alle paar Stunden ein Anderer auf der Matte steht und eine Eingabe macht und Ihnen auf den S..k geht.

Sich hier einzig und allein auf die VÖT zu verlassen ist halt a bissl zu wenig.
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tomtom
Amateur


Anmeldungsdatum: 21.09.2008
Beiträge: 410
Wohnort: Wien, Wien nur du allein!

Beitrag Verfasst am: 21.12.2018, 06:08    Titel: Antworten mit Zitat

[quote="Taxi-Driver"]
Cerosh hat Folgendes geschrieben:
wenn jeder einzelne Taxilenker sich die Mühe machen würde jede Woche nur einen oder 2 der Übeltäter zur Anzeige zu bringen


ich verstehe immer noch nicht was du meinst! was soll ich zur anzeigen bringen? dass ein mietwagen mit welch kennzeichen und heimathafen auch immer in wien irgendwo geparkt? das kann er bis zum st. nimmerleinstag machen und das foto davon kann ich mir auf den bauch hauen!

oder ob er irgendwo kundschaft einsteigen lässt? ist auch noch lange kein beweis für irgend was.

der einzige weg ist mystery shopping wie es die vöt macht und wie sollst dir das als einzelner leisten können?
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Taxi-Driver
Das Original


Anmeldungsdatum: 21.12.2007
Beiträge: 2551
Wohnort: A:\Niederoesterreich\2301\..

Beitrag Verfasst am: 21.12.2018, 09:30    Titel: Antworten mit Zitat

Ist doch ganz einfach.

wenn Du einen einsteigen lassen siehst dokumentierst du das mit Foto, Uhrzeit und Datum. (es gibt auch Apps die das zur gleichen Zeit machen Wink

Er wird dann dazu befragt wo er mit seinem MI oder was auch immer für einem Kennzeichen den Auftrag erhalten hat und dann geht´s scho los Wink

natürlich ist es ein Zeitaufwand aber den hat die vöt auch Exclamation
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Zuletzt bearbeitet von Taxi-Driver am 21.12.2018, 18:56, insgesamt einmal bearbeitet
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madeira
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Anmeldungsdatum: 20.12.2015
Beiträge: 964
Wohnort: Wien

Beitrag Verfasst am: 21.12.2018, 10:23    Titel: Antworten mit Zitat

tomtom hat Folgendes geschrieben:
was bringts grossartig? ein foto von einem parkenden mietwagen bringt genau nix!

Klicke noch mal die 2 Links an da wird gezeigt wie man kämpft.

https://www.youtube.com/watch?v=IAkIofUJbz0
https://www.rbb24.de/wirtschaft/beitrag/2018/11/berlin-wirtschaft-krieg-der-chauffeure-taxi-fahrer-gegen-uber.html
Wien. Der Wagenmeister ist ein mächtiger Mann. Wenn er in seiner adretten Uniform vor den Luxushotels dieser Stadt seinen Dienst versieht, ist er für manche gar der mächtigste Mann auf der Straße. Und zwar dann, wenn er seinen Arm in die Höhe hebt. Dann steht für Menschen wie Mikhail Sameh für einen Augenblick die Zeit still. Denn das ist das Zeichen, dass er mit seinem Taxi vor die Tür des Hotels anrollen darf. Und zwar er und kein anderer.
Doch die Straße ist schon lange nicht mehr das, was sie einmal war. Das Geschäft ist härter geworden. Die Konkurrenz größer. Und für Mikhail Sameh hebt sich kein Arm mehr. Zumindest nicht mehr für die begehrten langen teuren Fahrten, wie jene zum Flughafen zum Beispiel. Seine Erklärung: die Mietwagenunternehmen. In langen Kolonnen haben sie ihre Limousinen vor den Edelhotels am Ring geparkt. Dabei dürfen sie das gar nicht. Im Gegensatz zu einem Taxi darf ein Mietwagen nur auf Bestellung arbeiten. Die parkenden Luxuslimousinen vor den Hotels Marriott, Sacher und Co würden Sameh und seinen Kollegen, die am Taxistandwarten, die Kundschaft wegnehmen.
Ein regelrechtes Komplott vermutet der 49-jährige Taxiunternehmer hinter dieser Praxis. "Wenn ich am Taxistand an der Reihe bin, und der Gast kommt raus, wird er entweder vom Rezeptionisten, dem Doorman, dem Kofferträger oder dem Mietwagenchauffeur abgefangen. Wir haben draußen gar keine Chance", poltert Sameh. Die Rede hat er schon oft gehalten, vor Juristen, Richtern und Journalisten. Seit dem Sommer 2012, als ihm zum ersten Mal ein Mietwagen vor dem Hotel Marriott einen Gast weggeschnappt hat, obwohl er der erste in der Reihe am Taxistand war. Seither herrscht Krieg. Die Bilanz: 11.000 Anzeigen, ein gebrochener Arm und eine Gehirnerschütterung.
Diesen Abend will er in einem asiatischen Schnellimbiss am Praterstern auspacken. Über die "Mafia" der Mietwagenfirmen, deren undurchschaubaren Verträge mit den Fünfsternehotels, der Taxi-Innung, die seinen Konkurrenten den Rücken freihalten und einer Polizei, die ihm nicht mehr zuhören will. Ihm zur Seite stehen seine Kollegen, Amr Tichy und Sedat Karahasan. In Anzug und Krawatte hat man sich zu dem Treffen eingefunden. Unter dem Arm dicke Aktentaschen, deren Inhalte ihren Kampf gegen die Mietwagenfirmen dokumentieren sollen.
Binnen weniger Monate haben sich die drei Taxilenker zu Amateurjuristen entwickelt. Sie kennen den Paragrafendschungel, die Behörden und vor allem die Konkurrenz, wissen, vor welchen Hotels welcher Lenker steht, wer längst in Pension sein sollte, wer schwarz arbeitet und wer so viel verdient, dass er seinen Sohn im Ausland studieren lassen kann. 11.000 Anzeigen haben sie in den vergangenen eineinhalb Jahren bei der MA 67 eingebracht. Jede Limousine, die zu lange in einem Parkverbot vor einem Hotel steht, wird angezeigt.
"Hat er den Finger gezeigt?"
Für Anschauungszwecke klappern Sameh und Tichy mit ihrem Gast am Tag darauf die Luxushotels der Stadt ab. Zwei Stunden lang patrouillieren sie dafür am Ring. "Sehen Sie, wir sind um 10.35 Uhr vorbeigefahren, wie spät ist es jetzt?", fragt Sameh in den Rückspiegel. Es ist 10.48 Uhr. Laut Gesetz darf das Auto nur 10 Minuten im Parkverbot halten. Er ist zwei Minuten über der Zeit. Längst hat der Mietwagenlenker Sameh bemerkt. "Hat er den Finger gezeigt?", fragt er. Er weiß, wie beliebt er bei den Kollegen ist. Nein, er hat nicht den Finger gezeigt. Der feiste Mann schaut nur grimmig herüber, sobald Sameh mit seinem schwarzen Mercedes das Hotel Marriott passiert. Bei der zweiten Runde stellt er sich näher zu seiner Luxuskarosse. Bei der dritten Runde setzt er sich hinter das Steuer und schnallt sich demonstrativ an.
Man kennt einander. Sameh und seine Kompagnons sind ein rotes Tuch in der Branche. Sie bringen das System durcheinander. Die Limousinen sind für die betuchten Hotelgäste, die Taxis für den Mann auf der Straße. Gelegentlich verirrt sich ein Tourist auf den Taxistand. Und alle sind glücklich. Sie waren es. "Zuvor war leben und leben lassen. Ich hab immer gewusst, es ist nicht ganz korrekt, aber solange ich leben kann, stört es mich nicht", sagt Kollege Tichy über die Haltepraxis der Limo-Konkurrenz. Doch irgendwann standen immer mehr Luxuslimousinen vor seinem Stammhotel, dem Marriott. Und der Kuchen wurde immer kleiner. Irgendwann begann Tichy die Kamera zu zücken, dokumentierte, wie die Mietwagenlenker mit offenem Mund im Wagen schlafen oder stundenlang vor dem Hotel stehen - ohne einen Gast weit und breit. Das hatte Konsequenzen. Irgendwann kam ein wütender Lenker auf Tichy zu und brach ihm den Arm, als er ihn fotografierte. 28 Tage musste Tichy einen Gips tragen. Auch sein Kollege Sameh wurde mehrmals attackiert.
"Er ist ein Irrer", sagt Alexander Tiller, Geschäftsführer der Austrian Chauffeur Limousines über Sameh. 1800 Mal hat der Taxilenker Anzeige gegen Tillers Chauffeure erstattet. Und 300 Mal war Tiller als Zeuge im Gericht vorgeladen worden. Gemeinsam mit seinem Geschäftspartner Ewald Smrcka empfängt er in der Lobby des Marriotts. Im Erdgeschoß des Fünfsternehotels haben die zwei Männer ihre Firmenzentrale. 20 Limousinen haben sie in ihrem Sortiment und 35 Fahrer. Neben dem Hotel Marriott bedient ihr Chauffeurdienst auch die Hotels Ambassador, Bristol, Imperial und Sacher.
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madeira
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Anmeldungsdatum: 20.12.2015
Beiträge: 964
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Beitrag Verfasst am: 23.12.2018, 14:52    Titel: Antworten mit Zitat

https://www.taxi40100.at/fileadmin/user_upload/Bilder/Taxithek/Presse/Presseaussendungen/PA_Exekutionsgericht_weitere_100.000_Euro_Strafe_gegen_Uber.pdf
Vor allem in der Schüttelstraße nach der Stadionallee, wenn man von Erdberg stadteinwärts fährt, kann man in der Nacht schlafende Mietwagenlenker in ihren Mietwägen vorfinden. Dort wo sie sich positionieren sind gar keine Häuser.
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madeira
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Anmeldungsdatum: 20.12.2015
Beiträge: 964
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Beitrag Verfasst am: 24.12.2018, 01:10    Titel: Uber Salzburg? Antworten mit Zitat

Der US-Konzern drehte einen Probebetrieb in der Mozartstadt wieder ab, als er publik wurde. Was daraus zu lernen ist? Vielleicht auch, dass der US-Konzern klüger geworden ist.... Standpunkt Hermann Fröschl Es ist eine Posse, die sich um den US-Taxidienst Uber derzeit in Salzburg abspielt. Über Wochen waren zwei Taxis in der Mozartstadt verfügbar, einer unserer Redakteure machte vorige Woche die erste Uber-Fahrt in der Altstadt. Doch als am Samstag der Bericht über den Uber-Start in Salzburg erschien, folgten weitreichende Konsequenzen: Uber drehte die App für Salzburg am Wochenende wieder ab - sogar zur Überraschung jenes Mietwagenanbieters, der für Uber auch in Wien im Einsatz ist und nun in Salzburg loslegen wollte. Uber meint nun, es sei ein "technischer Fehler", dass Uber in Salzburg überhaupt verfügbar war. Eine Argumentation, die nicht sehr glaubwürdig klingt, wenn man weiß, dass es mit dem Mietwagenanbieter ja eine Absprache gab. Und der schon Fahrer in Salzburg organisierte und Geld in die Hand nahm. Die Posse in Salzburg ist symptomatisch für die rasante Expansion des US-Konzerns. Die mittels App organisierte Mitfahrgelegenheit fasziniert viele Menschen, weil es praktisch und günstig ist. Das ist die eine glänzende Seite. Die andere, weniger schillernde ist, dass Ubers Geschäftsmodell mit den gesetzlichen Gegebenheiten für Taxidienste kollidiert und in der Kritik steht, weil die Arbeitsbedingungen für die Lenker nicht die besten sind. Nicht nur in Wien tobt eine heftige Auseinandersetzung zwischen der Taxibranche und den Uber-Fahrern, der mittlerweile gerichtsanhängig ist. Erste Urteile schränken den Aktionisradius von Uber gehörig ein. Die Vermutung liegt nahe, dass sich Uber mit Salzburg nicht einen zweiten Konfliktherd in Österreich antun wollte - und jetzt, da die Öffentlichkeit vom nicht kommunizierten Probebetrieb Wind bekam - einfach die Notbremse zog. Nach dem Motto: Kommt Zeit, kommt Rat .... Wenn Uber jetzt ankündigt, mit der Stadt das Gespräch zu suchen und eine gemeinsame Vorgangsweise abzustimmen, so ist zumindest das ein hoffnungsvolles Signal. Der US-Konzern hat offenbar gelernt, dass er sein Geschäftsmodell nicht einfach durchdrücken kann, ohne Rücksicht auf Andere. Der Plan, das Einvernehmen mit der Stadt zu suchen, klingt höchst vernünftig. Ein guter Anfang jedenfalls, dass Uber vielleicht doch demnächst auch in Salzburg offiziell unterwegs sein kann
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madeira
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Anmeldungsdatum: 20.12.2015
Beiträge: 964
Wohnort: Wien

Beitrag Verfasst am: 25.12.2018, 18:32    Titel: Antworten mit Zitat

tomtom hat Folgendes geschrieben:
was bringts grossartig? ein foto von einem parkenden mietwagen bringt genau nix!

bis zu 100.000.- Euro Strafe pro nachgewiesenen Fall bringt's.
Würden wir jeden Tag fleißig Anzeigen legen so würde sich Uber so wie in Salzburg aus Wien zurückziehen.
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wagelero
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Anmeldungsdatum: 26.03.2016
Beiträge: 6
Wohnort: Wien

Beitrag Verfasst am: 26.12.2018, 11:22    Titel: Antworten mit Zitat

madeira hat Folgendes geschrieben:

Wien. Der Wagenmeister ist ein mächtiger Mann. Wenn er in seiner adretten Uniform ...


Dieser Artikel, dessen Quellen ich mir selbst suchen musste, ist bereits vor knapp fünf Jahren in der Wiener Zeitung erschienen.
Hier geht es zur Fortsetzung.

Wiener Zeitung, 1.2.2014: Der Krieg um die ominösen 10 Minuten
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tomtom
Amateur


Anmeldungsdatum: 21.09.2008
Beiträge: 410
Wohnort: Wien, Wien nur du allein!

Beitrag Verfasst am: 26.12.2018, 14:57    Titel: Antworten mit Zitat

madeira hat Folgendes geschrieben:
bis zu 100.000.- Euro Strafe pro nachgewiesenen Fall bringt's.


sorry, aber ich verstehs noch immer nicht! was bringt ein foto auf dem nichts anderes zu sehen ist, wie einer der in einen mietwagen einsteigt? welche behörde wird aktiv, wenn auf diesem foto kein gesetzesverstoss dokumentiert wird?

wäre so, wie wenn ich dich fotografiere wenn du einen halter einsteigen lässt und dann sage ich du hast gestapelt?
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madeira
Forums Profi


Anmeldungsdatum: 20.12.2015
Beiträge: 964
Wohnort: Wien

Beitrag Verfasst am: 26.12.2018, 22:37    Titel: Antworten mit Zitat

Hier noch einmal der Link wie es gemacht gehört.

https://www.youtube.com/watch?v=IAkIofUJbz0
https://www.rbb24.de/wirtschaft/beitrag/2018/11/berlin-wirtschaft-krieg-der-chauffeure-taxi-fahrer-gegen-uber.html
z.B. schlafende Mietwagenfahrer die sich auf der Schüttelstraße positioniert haben fotografieren und 12 Minuten später noch einmal fotografieren mit eingeblendetem Datum und Uhrzeit. Weil was macht der Schwechater auf der Schüttelstraße dort wo gar keine Gebäude sind? Auf einem Fahrgast warten?
Pro nachgewiesenem Fall gibt es bis zu 100.000.- Euro Strafe.
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tomtom
Amateur


Anmeldungsdatum: 21.09.2008
Beiträge: 410
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Beitrag Verfasst am: 26.12.2018, 23:35    Titel: Antworten mit Zitat

verstehe! und das hilft? wär ich der mietwagenfahrer sag ich aus dass ich privat am weg ins kaffeehaus war, grad müde wurde und ein nickerchen gemacht habe! soll mal wer das gegenteil beweisen!

glaube die einzige möglichkeit ist wie es die vöt macht, mit mysteryfahrten!
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TomBlack
Forums Profi


Anmeldungsdatum: 28.02.2012
Beiträge: 3099
Wohnort: Wien

Beitrag Verfasst am: 27.12.2018, 09:31    Titel: Antworten mit Zitat

Setzt Euch mit der Vöt in Verbindung, wie ihr helfen könnt und diese sagen Euch ganz genau, worauf zu achten ist und was sie brauchen . . .
_________________
Neid muss man sich erarbeiten!
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Cerosh
Amateur


Anmeldungsdatum: 24.11.2014
Beiträge: 384
Wohnort: 1050 Wien

Beitrag Verfasst am: 27.12.2018, 17:26    Titel: Antworten mit Zitat

tomtom hat Folgendes geschrieben:
verstehe! und das hilft? wär ich der mietwagenfahrer sag ich aus dass ich privat am weg ins kaffeehaus war, grad müde wurde und ein nickerchen gemacht habe! soll mal wer das gegenteil beweisen!

glaube die einzige möglichkeit ist wie es die vöt macht, mit mysteryfahrten!

Naja, mit MW gibt's keine privatfahrten, ausserhalb der Geschäftswelt muss er auf einem eigens für diesen Wagen bereitgestellten abstellplatz stehn. Pause und müde werden gibt's theoretisch auch nicht, da er ja eh nach jeder führe heim muss. Wenn er müde ist nimmt er den, was natürlich immer der Fall ist, nächsten Auftrag den er schon am weg nach Hause bekommt, nicht an. Ka ob das mit abstellplatz heute auch noch so ist, aber wenn ja, würde ich mir die mal gerne bei 90% der MW anschaun...
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tomtom
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Anmeldungsdatum: 21.09.2008
Beiträge: 410
Wohnort: Wien, Wien nur du allein!

Beitrag Verfasst am: 27.12.2018, 18:27    Titel: Antworten mit Zitat

ich für meinen teil habe resigniert und überlege bereits wie ich die 10 jahr bis zur pense rumbringe. vermutlich ams, für die miclrige pense ists eh wurscht. klassisches beispiel wie ein konzern. mit vermutlich entsprechenden lobbyismus, es sich gegen jegliches recht richtet. allein der kniefall bzgl. einheitsgewerbe anstatt bekämpfen sagt ja alles!
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TomBlack
Forums Profi


Anmeldungsdatum: 28.02.2012
Beiträge: 3099
Wohnort: Wien

Beitrag Verfasst am: 27.12.2018, 20:07    Titel: Antworten mit Zitat

Nun man muss schon auch festhalten, dass egal in welchem Gewerbe, Kindergärten ect.,
wenn die Kontrolle dagewesen wäre, könnte man sich diesen ganzen Einheitsgewerbezirkus
sparen, denn genau aus diesem Grund, dass nicht kontrolliert wurde - ist dieses Geschwür
ausgebrochen!

Überlegt einmal, WELCHE Behörde hat hier versagt?! Es ist jene, die Dir auf die Zehen steigt,
dass man für einen nichtvorhanden Wagen einen 2. Abstellplatz braucht!
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Cerosh
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Anmeldungsdatum: 24.11.2014
Beiträge: 384
Wohnort: 1050 Wien

Beitrag Verfasst am: 29.12.2018, 21:27    Titel: Antworten mit Zitat

TomBlack hat Folgendes geschrieben:
Nun man muss schon auch festhalten, dass egal in welchem Gewerbe, Kindergärten ect.,
wenn die Kontrolle dagewesen wäre, könnte man sich diesen ganzen Einheitsgewerbezirkus
sparen, denn genau aus diesem Grund, dass nicht kontrolliert wurde - ist dieses Geschwür
ausgebrochen!

Überlegt einmal, WELCHE Behörde hat hier versagt?! Es ist jene, die Dir auf die Zehen steigt,
dass man für einen nichtvorhanden Wagen einen 2. Abstellplatz braucht!


Da hat keine Behörde versagt, so versagen kann man gar nicht, da muss man sich schon, entsprechend bezahlt, bemühen um so zu versagen.
Und ich stelle hier keine Vermutungen an, sondern ganz offene Behauptungen. Man kann mich von Betroffenen Behörden auch gerne dahingehend auf rufschädigung klagen, aber diese Gefahr besteht eh nicht, da sie dadurch in die Öffentlichkeit gezerrt würden und sich mal kontrollieren lassen müssten.
Aber wenn's so weiter geht is wurscht, wir sind ja nicht die einzige Branche die auf einen megakonzerne konzentriert wird. Ich hoffe nur das es bald richtig kracht, ich hatte ja Hoffnung bei den franzen, aber da ebbt es ja leider schon wieder ab.
Aber was soll's, nächste Wirtschaftskrise kommt eh früher als später, und nochmal lässt es sich die Masse nicht gefallen das sowas genutzt wird um ihnen auch noch das letzte bisschen leben und freiheit wegzunehmen..... hoffe ich zumindest Twisted Evil Mad Mad
Eliten dieser Welt vereinigt euch, damit wir euch besser auf einen Schlag erschlagen können mr_green

Btw. Sorry wohl Teil meiner weihnachtdepri und zu viel Zeit am standplatz frown
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