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Uber wird Taxi
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madeira
Forums Profi


Anmeldungsdatum: 20.12.2015
Beiträge: 1483
Wohnort: Wien

Beitrag Verfasst am: 27.09.2020, 11:31    Titel: Uber wird Taxi Antworten mit Zitat

Noch 3 Monate dann kommt das neue Gelegenheitsverkehrsgesetz
https://www.derstandard.at/story/2000120228032/uber-wird-zu-taxi-kaum-noch-wettbewerb-schlecht-fuer-kunden
Uber wird zu Taxi: Kaum noch Wettbewerb, schlecht für Kunden
Die Wettbewerbsbehörde lässt an der Zusammenlegung von Taxi- und Mietwagengewerbe kein gutes Haar. Auf Druck der Taxler dränge der Staat Uber und Co aus dem Markt

24. September 2020, 11:22 1.112 Postings
In regelmäßigen Abständen veröffentlicht die Bundeswettbwerbsbehörde (BWB) Analysen und Einschätzungen, sei es nun zu angehenden Fusionen, sei es zur möglichen marktbeherrschenden Stellung einzelner Unternehmen oder zu vermuteten Preisabsprachen. Hinzu kommen noch breitgefächerte Untersuchungen zur Wettbewerbssituation in einzelnen Branchen. Nicht selten geht es um juristisch heikle Fragen, der Ton ist daher nüchtern – und trocken.
Umso erstaunter liest man eine am Donnerstag durch die Behörde veröffentlichte Analyse zur Wettbewerbssituation im Taxi- und Mietwagenmarkt in Österreich. Die BWB spart nicht mit vernichtender Kritik an der Neuregelung des Marktes, sieht den Wettbewerb gefährdet wenn nicht gar gestört, spricht vom Ende der Innovation in diesem Segment und warnt vor fatalen Nachteilen für Kunden.
Daneben kritisiert die BWB offen, dass die Taxlerbranche sich abschotte und wenig Einblicke gewähre. Gleich zu Eingang des Berichtes heißt es etwa: "Die BWB hat in der Vergangenheit eine Reihe von Branchenuntersuchungen durchgeführt. Bei keiner einzigen waren einzelne Stakeholder so unkooperativ wie in dieser Untersuchung. So wurde etwa durch eine Taxifunkzentrale jegliche Kooperation verweigert."

Worum geht es überhaupt? Nach langem Ringen wurde im vergangenen Jahr in Österreich die gesetzliche Zusammenlegung der Taxi- und der Mietwagenbranche mit den Stimmen von ÖVP, SPÖ und FPÖ fixiert. Künftig gibt es nur noch ein Gewerbe mit gemeinsamen Spielregeln. Die neuen Regelungen greifen endgültig ab 2021.

Neuordnung läuft
Mit dem Gesetz wird der Markt nach den Wünschen der Taxibranche geordnet. Uber und andere Plattformen nutzten bisher Mietwagenunternehmen und deren Fahrer, um ihre Dienste anzubieten – für sie galt der fixe Taxitarif nicht. Dieses System wird abgeschafft – dort, wo es ihn gibt, wird der Tarif künftig für alle gelten. Auch Regelungen zur Erlangung der Zulassung als Fahrer wurden geändert, Mietwagenfahrer, die bisher im Prinzip nur einen Führerschein gebraucht haben, müssen künftig eine Taxiprüfung ablegen, Ortskenntnisse nachweisen und auch die deutsche Sprache zumindest rudimentär beherrschen. Alle Fahrzeuge müssen als Taxi gekennzeichnet sein, brauchen einen Taxometer.


Keine Chance mehr für die Taxikonkurrenz?
Foto: APA
Aus Anlass der Zusammenlegung der Branchen hat sich die Wettbewerbsbehörde angesehen, welche Auswirkungen diese Reformen haben werden.


Die Bundeswettbewerbshörde kritisiert, dass "für die künftige Ausübung innovativer Geschäftsmodelle, die aufgrund der Digitalisierung unserer Gesellschaft in fast allen Lebensbereichen" Einzug gehalten haben, in der Personenbeförderung kein Platz mehr bleibe. Damit könne grundsätzlich "eine negative Auswirkung auf die Vielfalt und Fairness des Wettbewerbs sowie Wahlfreiheit der Konsumenten verbunden sein".

Mitbewerber werden verschwinden – ebenso die Jobs
Durch die Zusammenlegung der beiden Gewerbe und die Übernahme der Regelungen für Taxis würden Onlineplattformen wie Uber und Bolt nämlich de facto vom Markt gedrängt werden. Für Kunden werde das zu einer Reduzierung des Angebots führen. "Diese Versteinerung kann zu einem Entfall des Qualitäts- und Preiswettbewerbs führen und ist nicht innovationsfreundlich", so die BWB. Die Intention des Gesetzgebers, die Vorteile beider Modelle – sowohl von Uber, Bolt und anderen Mietwagenunternehmen als auch der Taxibranche – zu bewahren, werde nicht erfüllt.

Aber es kommt noch schlimmer. Die schon aktiven Fahrer der Mietwagen müssen die neue Berechtigung bis Jahresende nachweisen. Für Taxler gibt es dagegen Übergangsbestimmungen, sie dürfen mehrere Jahre mit alten Bescheinigungen fahren. Doch die Prüfungskapazitäten für Absolvierung der Taxiprüfung seien nicht ausreichend. Schon dadurch werde es Mietwagenfahrern "faktisch unmöglich gemacht, rechtzeitig die Voraus-setzungen für das neue Gewerbe zu erfüllen".

Schon aufgrund dieser fehlenden Kapazitäten und des drohenden Marktaustritts vieler Onlinevermittler "könnten schlagartig zahlreiche Arbeitsplätze entfallen".

Längere Wartezeit, weniger Qualität?
Die Wettbewerbsbehörde warnt deshalb vor einer sinkenden Qualität des Angebots, etwa weil Wartezeiten für Kunden länger werden könnten – und auch, weil die bei Anbietern wie Uber etablierten Qualitätssicherungsstandards, etwa die für alle sichtbare Bewertung der Fahrer und der Fahrt, wohl verschwinden werden.
Auch der Preis werde zusehends schwerer nachvollziehbar für Kunden. Die Apps von Uber und Co zeigen vor der Fahrtbuchung, was eine Fahrt kostet. Die Taxifunkzentrale 40100 bietet zwar inzwischen ähnliche Dienste an, genutzt werden diese aber weniger, und bei klassischen Taxis gibt es ohnehin vor der Fahrt keine Gewissheit über den Preis.
Für die Untersuchung hat die BWB mehr als 1200 Personen online über ihre Nutzung von Taxi und Mietwagen befragt und die neuen Regelungen analysiert. Zudem wurden 170 Auskunftsansuchen an Taxi- und Mietwagenunternehmen und Fahrtenvermittler versendet. Darunter fallen die Taxifunkzentralen 40100 und 31300 sowie die App-basierten Vermittlungsdienste Bolt, Holmi und Uber. (András Szigetvari, 24.9.2020)
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TomBlack
Forums Profi


Anmeldungsdatum: 28.02.2012
Beiträge: 3372
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Beitrag Verfasst am: 28.09.2020, 09:27    Titel: Antworten mit Zitat

Was mich immer wieder erstaunt, dass diese ach so tolle BWB eigentlich grundsätzlich davon ausgehen müsste, ob ein Betrieb mit Preisen von U u. B. wirtschaftlich geführt werden kann. Mit wirtschaftlich geführt ist auch gemeint, ob bei dieser Rechnung überhaupt Personal eingestellt werden kann, Sozialabgaben und Steuern geleistet werden können?

Das erwarte ICH mir von einer Wettbewerbsbehörde und keine untergriffige Meldungen, die bei genauerer Betrachtung sehr anrüchig und richtungsweisend ist!
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feinwiese
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Anmeldungsdatum: 01.02.2010
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Beitrag Verfasst am: 28.09.2020, 10:39    Titel: Antworten mit Zitat

Du erwartest ein bisserl viel von der BWB. Logischerweise wird sie nicht die Hand beißen, die sie füttert (Aussage von FG-ObmannStv. Roggisch). Nur mehr zum Wundern ist aber der Wortteil

BUNDES wettbewerbs BEHÖRDE

Eine Bundesbehörde wird hier sugeriert und die dürften eingentlich nichts annehmen. Im Fall der BWB nehmen sie nicht einmal Vernunft an. Die Aussendung erinnert ein bisserl an die Studie von Dr. Marlboro und Prof. Stuyvesant, dass Rauchen eigentlich gar nicht gesundheitsschädlich ist.

lg

feinwiese
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Geld allein macht nicht glücklich, aber es ist besser, in einem Taxi zu weinen als in der Straßenbahn.
Marcel Reich-Ranicki
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TomBlack
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Anmeldungsdatum: 28.02.2012
Beiträge: 3372
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Beitrag Verfasst am: 28.09.2020, 13:06    Titel: Antworten mit Zitat

Jo eh!
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tomtom
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Anmeldungsdatum: 21.09.2008
Beiträge: 438
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Beitrag Verfasst am: 28.09.2020, 19:41    Titel: Antworten mit Zitat

das traurige daran ist ja, dass sie vollinhaltlich recht haben. es wurde ein neues taximonopol geschaffen, bei dem es nur eine frage der zeit ist bis es die EU kippt!
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Nix zu danken, meine Weisheiten gibt's für alle gratis ... Smile
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TomBlack
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Anmeldungsdatum: 28.02.2012
Beiträge: 3372
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Beitrag Verfasst am: 29.09.2020, 04:03    Titel: Antworten mit Zitat

Grundsätzlich wäre dies alles nicht notwendig gewesen, wenn die Verantwortlichen rigoros geprüft hätten,
ob sich ein Betrieb mit solchen Preisen überhaupt rechnet, bzw. dass auch die Retourfahrten kontrolliert
worden wären.

Das alles ist eigentlich nur ein Verschieben der Verantwortung, die niemand tragen wollte. Egal wie es ist,
das Taxigewerbe MUSS moderner werden - auch die Preise und auch die Verantwortlichen müssen sich
dem stellen. Einen Umsatzkilometer von € 1.20 oder mehr zu verlangen, ist in DEM Geschäft kaum mehr
zu erzielen, weil man kreist wie ein Geier, damit man überhaupt einen Stellplatz anfahren kann.

. . . und es gibt ja die Systeme bereits, liegen griffbereit in den Schubladen, um endlich das Licht der Welt
der digitalen Welt zu erblicken. Nur die Über-den-Tellerrand-blickenden-Verweigerer sind leider noch immer
in der Überzahl.
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madeira
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Anmeldungsdatum: 20.12.2015
Beiträge: 1483
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Beitrag Verfasst am: 06.10.2020, 21:14    Titel: Antworten mit Zitat

Uber möchte angeblich eine eigene Taxifunkzentrale in Wien eröffnen nächstes Jahr.
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bonafide
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Anmeldungsdatum: 10.08.2013
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Beitrag Verfasst am: 07.10.2020, 08:31    Titel: Antworten mit Zitat

Nicht angeblich

Hab gestern als Unternehmer ein „Einladungsschreiben“ zur uber taxizentrale erhalten.
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madeira
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Anmeldungsdatum: 20.12.2015
Beiträge: 1483
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Beitrag Verfasst am: 07.10.2020, 10:55    Titel: Antworten mit Zitat

Aha, sehr interessant. Würde mir informationshalber auch gerne den Vortrag anhören. Habe noch nichts bekommen.
Kannst Du mir bitte näher informieren wann und wo das stattfinden soll?
Mal schauen mit welchen Zuckerln die uns ködern wollen.
Vielen Dank!
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bonafide
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Anmeldungsdatum: 10.08.2013
Beiträge: 729
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Beitrag Verfasst am: 07.10.2020, 11:23    Titel: Antworten mit Zitat

Nix Vortrag kannst dich vorab als taxiunternehmen registrieren
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TomBlack
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Beitrag Verfasst am: 07.10.2020, 12:59    Titel: Antworten mit Zitat

Die Frage wird sein, WIE der Fahrpreis ermittelt wird? Wenn sie es so machen, wie die herkömmlichen Funkzentralen dann ist dagegen nichts einzuwenden, wenn es aber aber so ist wie bisher, muss man schon mit dem Hammer klopfen!
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madeira
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Anmeldungsdatum: 20.12.2015
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Beitrag Verfasst am: 07.10.2020, 20:27    Titel: Antworten mit Zitat

Bei 31300 und 40100 muss man ja den Taxilenkerausweis vorlegen damit man eine Funkkarte bekommt. Ich gehe davon aus, dass man das bei Uber nicht muss und die ehemaligen MW-Lenker weiterhin ohne TX-Ausweis weiterfahren.
Eh wurscht wird eh nicht kontrolliert. Wann hat bei mir zuletzt jemand um den Taxilenkerausweis gefragt außer die Funkzentralen?
Ist schon ein paar Jahre her. Irgend einen kopierten Taxilenkerausweis am Armaturenbrett liegen erweckt den Eindruck man hat ja eh ein Dokument.
Im Zweifel lässt der Tagler oder Nachtler einen Ausweis zurück dann können 2 darauf fahren.
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Webmaster
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Beitrag Verfasst am: 08.10.2020, 02:22    Titel: Antworten mit Zitat

ganz so ist es nicht

damit der Lenker sich ab Jänner in der Uberapp anmelden kann, muss er vorher eine Kopie seines Taxilenkerausweises an Uber senden

ausserdem bin ich erst vor ein paar Tagen in der Nacht von der Innung kontrolliert worden,
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TomBlack
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Anmeldungsdatum: 28.02.2012
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Beitrag Verfasst am: 08.10.2020, 07:00    Titel: Antworten mit Zitat

Na endlich tut sich was . . . . auch bei den Taxis OHNE Dachleuchte raschelt es ordentlich im Gebüsch!
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madeira
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Anmeldungsdatum: 20.12.2015
Beiträge: 1483
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Beitrag Verfasst am: 08.10.2020, 07:49    Titel: Antworten mit Zitat

Webmaster hat Folgendes geschrieben:
ganz so ist es nicht

damit der Lenker sich ab Jänner in der Uberapp anmelden kann, muss er vorher eine Kopie seines Taxilenkerausweises an Uber senden

ausserdem bin ich erst vor ein paar Tagen in der Nacht von der Innung kontrolliert worden,

Also bloß eine Kopie, die man am PC bearbeiten kann.
Da gibt es Programme wo man das Bild und den Text verändern kann.
Es gibt auch einen Zeugnisgenerator wo man sich ein entsprechendes Zeugnis ausdrucken kann. In der Taxifunkzentrale 40100 und 31300 musst ja den original Taxilenkerausweis herzeigen wobei dieser natürlich auch nicht der aktuelle sein kann. Kann man ja schon 3 mal zuvor einen verloren haben.
Und der Innung muss ich gar nichts aushändigen. Die Innung ist keine Behörde.
Wäre gescheiter die Innung würde nicht die Taxler filzen sondern würde sich um die MW kümmern die in jeder freien Parklücke stehen.
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madeira
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Anmeldungsdatum: 20.12.2015
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Beitrag Verfasst am: 08.10.2020, 07:57    Titel: Antworten mit Zitat

TomBlack hat Folgendes geschrieben:
Na endlich tut sich was . . . . auch bei den Taxis OHNE Dachleuchte raschelt es ordentlich im Gebüsch!

Ja, ja wir schreiben Woche 41 und bald ist Woche 51 und dann schlägt die Pummerin und läutet das neue Jahr ein.
Wie ist das dann mit der Umstellung? Die wird ja nicht um schlag Mitternacht stattfinden.
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madeira
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Anmeldungsdatum: 20.12.2015
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Beitrag Verfasst am: 08.10.2020, 07:58    Titel: Antworten mit Zitat

bonafide hat Folgendes geschrieben:
Nicht angeblich

Hab gestern als Unternehmer ein „Einladungsschreiben“ zur uber taxizentrale erhalten.

Wo befindet sich diese neue Taxifunkzentrale, Kollege
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TomBlack
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Anmeldungsdatum: 28.02.2012
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Beitrag Verfasst am: 08.10.2020, 13:15    Titel: Antworten mit Zitat

madeira hat Folgendes geschrieben:
TomBlack hat Folgendes geschrieben:
Na endlich tut sich was . . . . auch bei den Taxis OHNE Dachleuchte raschelt es ordentlich im Gebüsch!

Ja, ja wir schreiben Woche 41 und bald ist Woche 51 und dann schlägt die Pummerin und läutet das neue Jahr ein.
Wie ist das dann mit der Umstellung? Die wird ja nicht um schlag Mitternacht stattfinden.


Das wäre aber der gute Ansatz auch mit Androhung des Prüfens!
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Webmaster
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Anmeldungsdatum: 29.04.2006
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Beitrag Verfasst am: 08.10.2020, 13:45    Titel: Antworten mit Zitat

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madeira
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Anmeldungsdatum: 20.12.2015
Beiträge: 1483
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Beitrag Verfasst am: 15.10.2020, 07:52    Titel: Antworten mit Zitat

Wettbewerbsbehörde sieht Uber in Österreich vor dem Aus
Die Bundeswettbewerbsbehörde befürchtet eine Marktverzerrung zum Nachteil App-basierter Fahrdienste wie Uber und Bolt.

Die Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) warnt vor einem verpflichtenden Fixtarif für das Taxi- und Mietwagengewerbe. Ein solcher „könnte zur Folge haben, dass neue Geschäftsmodelle wie App-basierte Online-Vermittlungsdienste den Markt wieder verlassen müssen“, teilte des Behörde am Donnerstag mit. Die Wettbewerbshüter nahmen die Taxibranche und deren Mietwagen-Konkurrenz - Bolt, FreeNow, Holmi, Uber und Co. - unter Lupe und veröffentlichten nun ihren Endbericht.

Die BWB kritisiert die Zusammenlegung von Taxi- und Mietwagengewerbe zu einem einheitlichen Personenbeförderungsgewerbe. Sie „bedeutet nichts anderes, als die gesetzliche Festlegung des ursprünglichen Taxigewerbes als alleiniges Geschäftsmodell zu etablieren“. Das hemme den Wettbewerb, zum Nachteil der Kunden. Die Kartellbehörde erwartet bei Verordnung eines fixen Tarifs steigende Preise und sinkende Qualität.

Jobverlust befürchtet
Außerdem würden durch die gesetzlichen Änderungen Arbeitsplatzverluste bei den Mietwagenfahrern drohen. Mit den neuen Regeln müssen die Fahrer von Uber und Co. einen Taxi-Ausweis beantragen und eine Prüfung ablegen. „Aufgrund der vorhandenen Prüfungskapazitäten wird es ihnen praktisch unmöglich gemacht die Prüfung zeitgerecht absolvieren zu können“, ortet die Behörde Marktbarrieren.

Die wesentlichen Bestimmungen der Novelle des Gelegenheitsverkehrsgesetzes, die die vormals getrennt bestehenden Taxi- und Mietwagengewerbe zu einem einheitlichen Personenbeförderungsgewerbe zusammenfasst, treten mit 1. Jänner 2021 in Kraft. Ebenfalls geändert werden die Betriebsordnungen auf Bundes- und Landesebene. Der Entwurf zur neuen Wiener Taxi-, Mietwagen- und Gästewagen-Betriebsordnung liegt bereits vor und wurde auch schon bei der EU-Kommission notifiziert.

Laut BWB scheinen die Entwürfe zu den Betriebsordnungen die bisherigen Taxiregelungen zu übernehmen und zeichnen die Einführung eines fixen Tarifs sowie weiterer Zutrittsschranken zum neuen Personenbeförderungsgewerbe vor. Bei der Wiener Tarifordnung sei die genaue Ausgestaltung noch offen, mit einer Neuregelung sei bis Jahresende zu rechnen.
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